Der ausführliche Wien Guide im Internet.
Auf dieser Webseite gibt es Reiseinfos über Wien.
Dürrbeck - Ihr Spezialist für Maschinenstretchfolien
Der kostenlose Autokredit Rechner
Machen Sie Ihre Geschichte spielbar!
Keine aktuellen Aktivitäten

16 Pinnwandeinträge

  1. Ich bin nicht geboren um zu finden, sondern um zu suchen. - Clara-Sophie Kassing
  2. Glaube an das Unglaubliche und bezweifle das Wahre. - Clara-Sophie Kassing
  3. Nachdenken ist nichts als die versteckte Suche nach sich selbst. - Clara-Sophie Kassing
  4. Sinn ist die glasklare Scheibe vor den Augen des Blinden. - Clara-Sophie Kassing
  5. Weisheit ist ein Versuch sich der Vergänglichkeit zu widersetzen, die Schönheit und Kraft mit sich fortnimmt. - Clara-Sophie Kassing
  6. - TEIL 6

    „Ach“, lachte ich, „ich gebe nicht viel auf Namen. Sie sind Zufälle.“
    „Meiner nicht: Herr Ars, mein Freund.“ Und er nickte und ging. Es war ein humpelndes Schleppen und doch haftete ihm noch ein Rest Erhabenheit an.
    „Armer Mann.“ Sein Name sagte mir nichts und ratlos ging ich in die Gegenrichtung davon.
    Am Himmel glänzte das Abendrot und ich fühlte eine leise Ahnung von Schönheit. Doch schon die Ahnung stach in meinen Augen, sodass ich den Blick blinzelnd abwandte, dem matten Grau der Straße zu. Und bald hatte ich den seltsamen Mann vergessen.

    Clara-Sophie Kassing
  7. - TEIL 5

    „Nun muss ich mich wohl töten lassen – und alles um der unglückseligen Hoffnung willen!“
    „Ich glaube auch nicht, dass Sie wirklich sterben werden.“, versuchte ich ihn zu beruhigen. „Es kommt doch immer anders als man denkt.“
    Doch er schüttelte nur den Kopf. „Manchmal sehne ich mich zurück in die alte Zeit, da war ich noch berühmt und berüchtigt. Die Gegenwart ist hart. An Zukunft wage ich gar nicht zu denken!“
    „Es hat mich gefreut Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben.“ Ich nickte ihm zum Abschied zu.
    „Das haben Sie nicht. Sie kennen ja nicht einmal meinen Namen.“
  8. - TEIL 4

    „Ach, vielleicht ist es ein merkwürdiger Gedanke, aber ich halte mich für unwürdig so lächerlich aus der Welt gestoßen zu werden. Dafür bin ich zu groß, zu unglaublich. Doch wenn die Welt mein Genie verkennt, was bleibt dann, als sich selbst aus der Welt zu schaffen!“
    „Sie wollen also ihrem Tod durch Selbstmord zuvorkommen?“
    „Aus Verzweiflung, des Ruhmes wegen und um des Heldentodes willen!“
    „Mein Herr, ich darf sie bitten, ihren Plan aufzuschieben und es mit ein wenig Hoffnung zu versuchen.“
    „Die Hoffnung ist ein schönes Bild.“ Er starrte hinab ins Wasser und dann seufzte er tief. „Wissen Sie, dass Sie ein höchst unliebsamer Mensch sind? Jetzt zwingen Sie mich durch eine so unglaubliche Vorstellung am Leben zu bleiben.“
    „Wie schnell Sie doch umzustimmen sind!“ Ich lächelte fast überrascht und half ihm über die Brüstung zurück auf den sicheren Brückenboden.
  9. - TEIL 3

    Ich lehnte mich neben ihn an das Geländer. „Sie sind also gefährlich?“ Ich konnte nicht umhin, ihm mit spöttischem Sarkasmus zu antworten.
    „Ich mag nicht den Anschein erwecken und genau genommen bin ich es auch nicht. Gefährlich sind die Menschen, die etwas in mir sehen wollen. Und das, was sie in mir sehen, erweckt durch ihre eigen Köpfe, das halten sie dann für gefährlich und zuweilen spricht man von meinen ’Skandalen’.“
    Ich lachte leise. „Darum tötet man Sie?“
    „Die Menschen wenden sich ab; die Welt wird modern. Man besucht mich nicht mehr, ich vereinsame und werde arm. Sehn Sie, wie man mich anstarrt?“
    Ich blickte zu einer Gruppe von Menschen, die im Gehen seltsam herüberglotzte.
    „Wie einen Kranken, einen Irren!“
    „Das ist zweifellos kein schönes Schicksal, aber müssen Sie sich darum gleich in den Tod stürzen?“
  10. - TEIL 2

    „Sie unterstellen mir etwas und ich kann ihnen das nicht einmal verübeln.“ Er blickte mich immer noch nicht an. „Die Leute unterstellen mir alles Mögliche. Sie hängen mir so groteske Dinge an, über die ich am liebsten lachen würde. Leider sind sie wahr.“
    „Aber … das ist nicht der Grund, warum sie hier stehen?“
    „Selbstverständlich nicht. Man will mich töten, ach nein, man tut es schon längst!“
    „Sie?“ Ich stieß einen ungläubigen Laut aus. „Wer sollte Sie töten wollen? Ich meine, Sie sind doch keine Gefahr für irgendjemanden … oder reich, dass man Sie berauben könnte.“ Ich sah es an seinen Kleidern, die wirr zusammengestückelt waren.
    „Nun, in der Tat habe ich kaum Geld, das ist aber nicht meine Schuld. Ich arbeite hart und unermüdlich, gebe ich ganz hin – was hilft es? Mit meinem Geschäft verdient man nur schwer gutes Geld. Das andere hingegen scheint mir beträchtlicher.“
Zeige Pinnwandeinträge 1 bis 10 von 16
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Über Clara-Sophie K.

Allgemeines

Über Clara-Sophie K.
Wohnort:
Stuttgart
Interessen:
Schreiben und Dichten, Lesen, Latein, Italienisch, Zeichnen
Beruf:
Schülerin

Statistiken


Beiträge
Beiträge
0
Beiträge pro Tag
0
Pinnwandeinträge
Pinnwandeinträge
16
Letzter Pinnwandeintrag
27.06.2013 18:57
Diverse Informationen
Letzte Aktivität
18.07.2013 15:15
Registriert seit
25.06.2013
Empfehlungen
0