Hallo Schreiblinge!
Ich habe endlich eine Idee verarbeitet und somit den Anfang für das erste gemeinsame Schreibprojekt geschaffen!
Ich bin jetzt schon gespannt, was letztendlich entstehen wird und wer alles mitmacht! Es werden gerne viele Mitwirker gesehen!
Bisher ist sie noch keinem genauem Genre zugeordnet und ich lasse es auch offen. Die Länge ist auch nicht sehr relevant. Wir werden ja sehen, wann wir zu einem Ende kommen!
Ich möchte nochmal auf die Regeln hinweisen, die bitte einzuhalten sind, damit alles rund läuft! Bei Fragen zum Inhalt bitte persönlich per Nachricht an mich wenden!
Also dann, ich wünsche allen viel Spaß und hoffe auf gute Zusammenarbeit!

PS: Wer weiterschreibt, darf nicht vergessen einen Post abzuschicken, der vormerkt, dass man dran arbeitet, damit andere nicht auch beginnen!

Lange Rede, kurzer Sinn:

Im Schein der Straßenlaterne

Ein Blick aus dem Fenster: Er steht immernoch da. Ein Blick zu Uhr: Mitternacht. Das bedrohliche Glühen verschwindet. Jetzt regt er sich. Tatsächlich! Er verschwindet wieder genau um die gleiche Zeit. Ich lege mich hin. Ununterbrochen blicke ich nach draußen. Nun siegt die Müdigkeit. Mein Schlaf wird geplagt von Alpträumen.

Am nächsten Tag ging ich wie gewohnt zur Arbeit. Diesmal aber verfolgte mich die Erinnerung an gestern Nacht. So kam es, dass ich in der Mittagspause die ganze Sache meiner besten Freundin Laura schilderte:
„Jeden Abend, 20:15Uhr, wenn die guten Filme anfangen, tritt er in den Schein der Straßenlaterne, die vor meinem Schlafzimmerfenster steht. Weil meine Wohnung in der ersten Etage ist, kann man von dieser Laterne auf der anderen Straßenseite direkt in mein Schlafzimmer schauen. Um 23:55Uhr raucht er eine Zigarette und daraufhin um Mitternacht verschwindet er.
Am ersten Tag, Freitag, habe ich mir natürlich nichts dabei gedacht. Samstag, aber, habe ich ihn genauer beobachtet und hatte ab da das Gefühl, dass er in mein Zimmer starrte, auch wenn ich es nicht genau sagen konnte. Doch Sonntag bekam ich richtig Angst und jetzt geht die Situation mir nicht mehr aus dem Kopf.“
Laura hob eine Augenbraue. „Das hast du ja sehr genau beobachtet.“ Mit einem merkwürdigen Unterton, den ich nicht richtig einschätzen konnte, fragte sie dann: „Wie sieht er denn aus?“
„Er hat einen braunen Mantel an und einen Hut auf, was es unmöglich macht sein Gesicht zu erkennen.“
Nun verhielt Laura sich sehr komisch. Sie verschränkte die Arme und blickte aus dem Fenster. Sie gab ein kurzes „Aha“ von sich, ehe sie fragte: „Und wieso hast du nicht Vorhänge zugezogen?“
„Ehrlich gesagt, hatte ich Angst davor, ihn nicht mehr im Blick zu haben. Ich habe in meinem Zimmer Licht ausgemacht, damit er nichts sehen konnte. Ich hüllte mich in meine Decke ein und behielt ihn die ganze Zeit über im Blick. Weil mein Bett direkt an meinem Fenster ist, war dies ja unumgänglich.“
„Woher willst du denn wissen, dass es ein Mann ist?“, fragte Laura und wirkte fast schon etwas genervt.
„Ich habe einfach das Gefühl“, antwortete ich, verwundert über ihre Stimmungsschwankung.
Plötzlich blickte sie mich wieder an und meinte mit einem gespielten Lächeln und unnatürlich freundlicher Stimme: „Vergiss die ganze Sache doch einfach, meine Liebe!“ Dann stand Laura auf, verließ stapfend das Zimmer und schloss die Tür etwas lauter.
Ich saß verwirrt da. War sie etwa eifersüchtig, dass ich einen Stalker zu haben scheine und sie nicht? Glaubte sie etwa, dass es mir gefallen würde? Bei dieser Vermutung wurde ich wütend und ging wieder an meine Arbeit.
Am Abend, zuhause, ging es mir wirklich schlecht. Ich hatte sehr viel Stress mit einigen Kunden, da ich sie ab und zu angiftete, und durfte mir deshalb noch eine Predigt von meinem Chef anhören. Der wirkliche Grund dafür, dass es mir schlecht ging, war aber die Uhrzeit. Es war 20:00Uhr und ich sah aus dem Fenster. Gebannt, unter Decken versteckt, starrte ich die Laterne an.
Eine Viertelstunde verging und ...