Stimmen im Nebel

Der Elfengesang
klingt nächtelang
von den Hügeln bis zu Dir.
Dringt in Deine Träume,
reißt Dich aus dem Schlaf,
bis in jeden Gedanken
verfolgt er Dich,
und hat Dich
um Deine Ruhe gebracht.

Der Elfengesang im hohen Ton,
lockend wie Sirenengesang,
wenn der Abend dämmert,
der Nebel sich erhebt,
aus der Ferne ihr Ruf
Dein Ohr erreicht.

Das Lied aus den Hügeln,
wieder einmal weckt es Dich auf.
Schweißgebadet in Deinen Kissen
hörst Du von ihnen jeden Laut.

Nebelschwaden wehen rings um Dein Haus,
zwei Augen sehen neugierig hinein,
und entschwinden wieder,
bevor Du sie gesehn´,
ihr Gesang, er kommt näher,
und Du weißt er gilt Dir.

Die Stimmen im Nebel
sie rufen nach Dir,
Du hörst Deinen Namen,
so nah und so lockend,
Du fühlst Dich angezogen,
wie noch nie zuvor.

Die Elfenkönigen selbst
singt in dieser Nacht.
Du folgst ihrer Stimme,
einer Stimme mit Macht.
Die Türe steht auf,
Du siehst hinaus,
trittst zögernd in den Dunst
vor Deinem Haus.
Man sieht wie die Elfen
im Reigen sich drehen,
inmitten führt Dich
ihre Königen.
Der Nebel wird dichter,
und Du nie mehr gesehn´.